Schwarze Maulbeere Wellington (Morus nigra Wellington)
Herkunft: Die Sorte Morus nigra ‘Wellington’ ist eine gärtnerische Kulturform, die auf Kreuzungen zwischen Morus rubra und Morus alba zurückgeht und in den USA von Züchtern selektiert wurde. Sie basiert auf der echten schwarzen Maulbeere, deren Wildform aus Westasien/Nahost stammt und seit Jahrhunderten kultiviert wird.
Wuchs: Mittelgroßer bis größerer Obstbaum oder mehrtriebiger Großstrauch mit rundlich‑kompakter Krone. Er erreicht typischerweise ca. 4–7 m Höhe und ca. 4-6 m Breite; der Wuchs ist gut schnittverträglich und kann durch Erziehung angepasst werden.
Frucht: Die Früchte sind länglich, dunkelrot bis fast schwarzviolett, sehr fleischig und saftig. Sie sind ca. 2,5–5 cm lang und ähneln in Form und Farbe Brombeeren. Die Erntezeit zieht sich über mehrere Wochen im Spätsommer.
Geschmack: Die Beeren besitzen ein intensiv süßes, aromatisches und würziges Profil und zählen zu den besten Maulbeer‑Geschmäckern. Sie sind sehr saftig und eignen sich hervorragend für den direkten Verzehr.
Reife: Die Reifezeit liegt meist zwischen Juli und September, oft über einen längeren Zeitraum, was eine gestaffelte Ernte ermöglicht.
Lagerung: Frische Maulbeeren sind nur kurz lagerfähig (einige Tage im Kühlschrank). Sie werden daher häufig sofort verarbeitet zu Marmelade, Saft, Gelee, Kompott oder eingefroren, um sie länger haltbar zu machen.
Befruchter: Die Sorte Wellington ist selbstfruchtbar – sie benötigt für eine gute Fruchtbildung keine weitere Sorte als Bestäuber.
Standort: Bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen mit gut durchlässigen, nährstoffreichen Böden. Ein warmer, windgeschützter Standort fördert den Ertrag und das Frucht‑Aroma. Der Baum ist winterhart bis minus 18 Grad, für junge Pflanzen kann in rauen Lagen ein leichter Winterschutz sinnvoll sein.
Verwendung: Frischverzehr, Müsli, Sirup, Marmelade, Trockenfrüchte, Streuobstwiesen.
Sonstiges: Wellington ist eine sehr ertragreiche Sorte. Die Früchte sind größer und schmackhafter als ihre Art.
Stammumfang ... |
DrahtballenpflanzeDiese Bäume wachsen im Freiland in der Baumschule und werden aus dem Boden/Erde gestochen, danach, zum Transport, mit einem Drahtballen versehen (ist kein Wühlmausschutz!).....
Stammhöhe ... ca. |
Containerpflanze/PflanzsackDiese Bäume sind mindestens ein Jahr in einem Kübel oder Pflanzsack kultiviert, öfter auch mit Drahtballen in diesen, was sie ebenso schwer oder schwerer macht wie Drahtballen. ......
Stammhöhe ... ca. |
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Hochstamm |
Halbstamm |
Hochstamm |
Halbstamm |
| 10-12 cm |
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| 12-14 cm |
200-220 cm |
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| 14-16 cm |
200-220 cm |
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| 16-18 cm |
200-220 cm |
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| 18-20 cm |
200-220 cm |
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| 20-25 cm |
200-220 cm |
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mit Drahtballen:
- Die Bäume wachsen im Freiland und werden mit Ballen aus dem Boden gestochen, danach, damit der schwere Erdballen an den Wurzeln verbleibt und zum Transport, mit einem Drahtkorb versehen.
- Umpflanzschock im ersten Anwachsjahr.
- Pflanzzeit: wenn die Bäume beginnen ihr Laub abzuwerfen, Ende Oktober/Anfang November bis Ende Mai.
im Container:
- Die Bäume wachsen mindestens ein Jahr im Container (Sack- oder Kübelform), dabei können Sie mit Ballen oder Drahtballen im Container kultiviert sein (kommt bei einigen Arten vor) und sind daher genauso schwer wie DrahtballenpflanzeDiese Bäume wachsen im Freiland in der Baumschule und werden aus dem Boden/Erde gestochen, danach, zum Transport, mit einem Drahtballen versehen (ist kein Wühlmausschutz!).....n.
- Der Umpflanzschock fällt geringer aus.
- Pflanzzeit: fast das ganze Jahr über.